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| 1. |
Gepriesen sei Gott,
Der die Himmel und die Erde erschaffen, Finsternis und Licht erwirkt
hat. Und doch gesellen die Ungläubigen Gott andere Gottheiten bei. |
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| 2. |
Gott ist es, Der euch
aus Lehm geschaffen hat. Jedem Menschen hat Er für sein Leben auf
Erden eine Frist gesetzt und eine der gesamten Schöpfung geltende
mit der Auferstehung endende Frist bestimmt, die Er allein kennt.
Trotz allem zweifeln die Ungläubigen an Gottes Allmacht. |
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| 3. |
Gott allein ist der
Herr in den Himmeln und auf der Erde. Er allein weiß, was ihr geheimhaltet
und was ihr offen bekundet; Er weiß, was ihr erwerbt. |
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| 4. |
Keines der einleuchtenden
Zeichen Gottes kommt zu den Ungläubigen, ohne daß sie sich davon abwenden. |
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| 5. |
Sie haben die Wahrheit
spöttisch geleugnet, als sie ihnen mitgeteilt wurde; sie werden gewiß
erfahren, was ihnen als Vergeltung für ihren Spott geschehen wird. |
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| 6. |
Haben sie nicht erfahren,
wieviele Generationen Wir vor ihnen untergehen ließen? Wir haben jenen
so viele Möglichkeiten gewährt, sich auf Erden zu behaupten wie wir
diesen nicht gegeben haben; Wir haben ihnen reichlich Regen beschert,
und Wir haben Flüsse unterhalb ihrer Anwesen fließen lassen. Wegen
ihrer Sünden haben Wir sie untergehen und andere Generationen von
Menschen folgen lassen. |
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7. |
Wenn Wir dir eine auf
Papier geschriebene Schrift herabgesandt hätten, die sie in die Hand
nehmen könnten, hätten die Ungläubigen gesagt: "Das ist eindeutig
Zauberei!" |
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8. |
Die Ungläubigen sagen:
"Wenn doch zu ihm nur ein Engel herabgesandt worden wäre! "
Wenn Wir aber einen Engel herabgesandt hätten, wäre das ein endgültiger
Beschluß gewesen, und die vernichtende Strafe hätte sie unverzüglich
ereilt. |
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| 9. |
Wenn Wir den Engel entsandt
hätten, hätten Wir ihm Menschengestalt verliehen, und so wären sie
in der gleichen Verwirrung, der sie sich jetzt aussetzen. |
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| 10. |
Über Gesandte vor dir
wurde gespottet. Die Spötter erhielten die vernichtende Strafe, die
ihnen für ihren Spott prophezeit worden war. |
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11. |
Sprich: "Geht auf
der Erde umher und seht, welch schlimmes Ende den Ungläubigen, die
die Offenbarung verleugneten, beschieden war." |
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| 12. |
Sprich: "Wem gehört
alles, was in den Himmeln und auf Erden ist?" Sprich: "Das
gehört alles Gott allein." Er hat sich selbst Barmherzigkeit
vorgeschrieben. Er versammelt euch alle am Jüngsten Tag, über den
es keinen Zweifel gibt. Er bestraft die Ungläubigen, die ihre Seelen
verloren haben. |
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| 13. |
Gott gehört alles, was
am Tag und in der Nacht besteht. Er hört alles, und Seinem Wissen
entgeht nichts. |
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14. |
Sprich: "Wie könnte
ich einen anderen als Gott zum Vertrauten nehmen? Ist Er doch der
Schöpfer der Himmel und der Erde. Er ernährt und wird nicht ernährt."
Sag: "Ich bin ermahnt worden, der erste zu sein, der sich Gott
ergibt." Und es hieß: "Geselle Gott keineswegs andere Gottheiten
bei!" |
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15. |
Sprich: "Ich fürchte
die schwere Strafe am Jüngsten Tag, wenn ich meinem Herrn gegenüber
ungehorsam wäre." |
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| 16. |
Von wem diese qualvolle
Strafe am Jüngsten Tag abgewendet wird, dessen hat sich Gott erbarmt.
Das ist gewiß der einleuchtende Erfolg. |
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| 17. |
Wenn dir Gott Unheil
bestimmt, so kann nur Er es abwenden; und wenn Er dich mit Gutem bedenkt,
so hat er Macht über alles. |
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| 18. |
Er allein hat die uneingeschränkte
Gewalt über Seine Diener. Und Er allein ist der Weise schlechthin,
Der alles kennt. |
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| 19. |
Sage: "Wessen Zeugnis
ist das allerhöchste?" Sprich: "Gott ist der Zeuge, der
über den Streit zwischen euch und mir die Wahrheit aussagt. Er hat
mir diesen Koran offenbart, damit ich euch und alle warne, die davon
Kenntnis nehmen. Bekennt ihr euch etwa dazu, daß es neben Gott andere
Götter gibt? Das erkenne ich nicht an. Es gibt nur einen einzigen
Gott, und ich bin unschuldig an eurer Vielgötterei." |
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| 20. |
Die Schriftbesitzer
(Juden und Christen)
wissen um den Propheten und den ihm offenbarten Koran, so wie sie
um ihre Söhne wissen. Sie haben sich selbst verloren, denn sie glauben
nicht an ihn. |
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21. |
Äußerst ungerecht ist
derjenige, der über Gott Lügen erfindet oder Gottes einleuchtende
Beweise für Lügen erklärt. Den Ungerechten ist gewiß kein Erfolg beschieden. |
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22. |
Am Jüngsten Tag werden
Wir sie alle versammeln, und den Verfechtern der Vielgötterei werden
Wir sagen: "Wo sind die vermeintlichen Götter, die ihr Mir beigesellt
habt?" |
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| 23. |
Verwirrung wird sich
ihrer so bemächtigen, daß sie nur sagen können: "Wir schwören
bei Gott, unserem Herrn, daß wir Dir keine Götter beigesellt haben." |
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24. |
Sieh, wie sie sich selbst
belogen haben. Ihre unwahren Behauptungen über Gott fielen ihnen dabei
nicht ein. |
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25. |
Unter ihnen gibt es
Leute, die zu dir kommen und dir zuhören. Wir haben aber ihren Verstand
so verschlossen und ihre Ohren so betäubt, daß sie (den
Koran)
nicht verstehen. An alle einleuchtenden Beweise der Offenbarung, die
sie wahrnehmen, glauben sie nicht. Wenn sie dann zu dir kommen, um
mit dir Streitgespräche zu führen, sagen sie: "Das ist nichts
anderes als die Legenden früherer Generationen." |
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26. |
Sie raten den Leuten
davon ab
(den Koran zu hören),
und sie selbst wenden sich von ihm ab; dadurch bringen sie Unheil
über sich selbst, ohne sich dessen bewußt zu sein. |
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27. |
Wenn du nur sehen könntest,
wie sie am Höllenfeuer stehen und sagen: "Könnten wir doch zurückgebracht
werden! Wir würden die einleuchtenden offenbarten Beweise nicht leugnen
und würden zu den Gläubigen gehören." |
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| 28. |
Sie haben ihre Untaten
deutlich erkannt, die sie damals heimlich begingen. Wären sie zurückgebracht
worden, hätten sie wieder getan, was ihnen verboten worden war. Sie
sind Lügner. |
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29. |
Sie würden sagen: "Es
gibt nur dieses eine Leben auf Erden. Auferweckt werden wir nie." |
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| 30. |
Wenn du sehen könntest,
wie sie vor Gott stehen, Der sie fragt: "Ist die Auferstehung
nicht Wahrheit?", würden sie sagen: "Doch, bei unserem Herrn.
" Gott wird darauf sagen: "So kostet die qualvolle Strafe
als Vergeltung dafür, daß ihr ungläubig gewesen seid!" |
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