In the Name of Allah (God) the Most Gracious, the Most Merciful.
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Surah List
Translation of the Holy Qur-an in GERMAN Language

9. Surah At-Taubah (Reue)


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1. Dies ist eine Aufkündigung durch Gott und Seinen Gesandten an die Götzendiener, mit denen ihr ein Bündnis geschlossen hattet, das sie gebrochen haben.
2. Zieht vier Monate lang (ihr Götzendiener) überall frei herum in Sicherheit, aber seid euch dessen bewußt, daß ihr Gottes Macht nicht entgehen könnt und daß Gott die Ungläubigen Schmach erleiden läßt.
3. Eine Ankündigung von Gott und Seinem Gesandten geht am großen Tag der Pilgerfahrt an alle Menschen, daß Gott den Götzendienern das von ihnen gebrochene Bündnis aufkündigt, dasselbe tut Sein Gesandter. "Wenn ihr Reue bezeugt, ist es für euch besser. Wendet ihr euch aber ab, müßt ihr euch dessen bewußt sein, daß ihr Gottes Macht nicht entgehen könnt!" Kündige den Ungläubigen Gottes qualvolle Strafe an!
4. Wenn aber die Götzendiener, mit denen ihr bereits ein Bündnis geschlossen habt, alles voll und ganz eingehalten und keinem gegen euch beigestanden haben, müßt ihr das Bündnis mit ihnen voll und ganz und bis zur vereinbarten Frist einhalten. Gott liebt die Frommen.
5. Wenn jedoch die vier heiligen Monate verstrichen sind, sollt ihr die Götzendiener, die das Bündnis gebrochen haben, wo immer ihr sie findet, bekämpfen, sie ergreifen, belagern und sie überall im Auge behalten. Wenn sie reuig ihren Unglauben aufgeben, das Gebet verrichten und die Zakat-Abgaben entrichten, laßt sie ihres Weges ziehen! Gottes Vergebung und Barmherzigkeit sind unermeßlich.
6. Sollte einer der Götzendiener dich um Schutz bitten, mußt du ihn beschützen, damit er Gottes Worte hört. Gewähre ihm Asyl! Das sind nämlich Menschen, die um die Offenbarung nicht wissen.
7. Wie können die vertragsbrüchigen Götzendiener ein Bündnis mit Gott und Seinem Gesandten anstreben? Anders steht es mit jenen, mit denen ihr bei der Heiligen Moschee - al-Masdschid al-Harâm - ein Bündnis geschlossen habt. Wenn sie euch gegenüber korrekt sind, seid korrekt mit ihnen! Gott liebt die Frommen.
8. Wie (könnte das geschehen)? Wenn die hinterhältigen Götzendiener euch übermannen könnten, würden sie weder Blutsverwandtschaft noch Pakte euch gegenüber beachten. Sie stellen euch mit ihren Reden zufrieden, doch im Herzen lehnen sie euch ab; die meisten unter ihnen sind Frevler.
9. Sie haben Gottes Zeichen gegen einen geringen Preis eingehandelt. So wiesen sie die Menschen von Gottes Weg zurück. Sie begingen eindeutig schlimme Taten.
10. Sie achten dem Gläubigen gegenüber weder Blutsbande noch Pakte. Sie übertraten jegliches Recht
11. Wenn sie jedoch reuevoll den Unglauben aufgeben, das Gebet verrichten und die Zakat-Abgaben entrichten, sind sie eure Glaubensbrüder. Wir machen die Zeichen deutlich für Menschen, die sich um Wissen bemühen.
12. Sollten sie ihre unter Eid eingegangenen Verpflichtungen brechen und über eure Religion lästern, habt ihr die Anführer der Ungläubigen (samt Anhängern) zu bekämpfen, denn sie stehen nicht zu ihren Eiden. Vielleicht geben sie dann den Unglauben auf.
13. Wollt ihr denn nicht gegen jene Ungläubige vorgehen, die ihre Eide gebrochen und einst versucht haben, Gottes Gesandten zu vertreiben? Sie sind es, die begonnen haben. Oder fürchtet ihr euch etwa vor ihnen? Gott ist es, Den ihr fürchten solltet, wenn ihr wirklich gläubige Menschen seid.
14. Zieht in den Kampf gegen sie! Gott wird sie durch eure Hände peinigen und schmählich erniedrigen. Er wird euch über sie siegen lassen und manchem Gläubigen innere Genugtuung gewähren
15. und den Groll aus ihren Herzen vertreiben. Gott verzeiht, wem Er will. Gottes Wissen und Weisheit sind unermeßlich.
16. Oder wähnt ihr, daß Gott euch ungeprüft läßt und daß Er etwa nicht weiß, welche unter euch kämpfen und keine Vertrauten außer Gott, Seinem Gesandten und den Gläubigen nehmen? Gott kennt alles, was ihr unternehmt.
17. Die Götzendiener dürfen Gottes Moscheen nicht hüten, wenn sie selbst ihren Unglauben öffentlich bekunden. Ihre Werke taugen nichts, und sie werden ewig im Höllenfeuer bleiben.
18. Gottes Moscheen dürfen nur durch jene gehütet werden, die an Gott und an den Jüngsten Tag glauben, das Gebet verrichten, die Zakât-Abgaben entrichten und nur Gott allein fürchten. Diese mögen zu denen gehören, die den rechten Weg gehen.
19. Wollt ihr der Versorgung der Pilger mit Trinkwasser und der Pflege der Heiligen Moschee den gleichen Wert beimessen, wie jemand, der an Gott und den Jüngsten Tag glaubt und auf dem Weg Gottes gekämpft hat? Nach Gottes Urteil sind sie überhaupt nicht gleich. Gott leitet die Ungerechten nicht zum rechten Pfad.
20. Die Gläubigen, die sich zu Gott bekannt haben, ausgewandert sind und auf Gottes Weg mit ihrem Leben und Hab und Gut gekämpft haben, sind bei Gott höher eingestuft. Das sind die Gewinner.
21. Ihr Herr verkündet ihnen die frohe Botschaft, daß Er ihnen Barmherzigkeit, Wohlgefallen und Gärten gewährt, in denen sie sich immerwährender Wonne erfreuen.
22. Darin werden sie ewig bleiben. Bei Gott ist überaus großer Lohn.
23. O ihr Gläubigen! Nehmt nicht eure Väter und eure Brüder zu Vertrauten, wenn sie auf ihrem Unglauben beharren und ihn dem Glauben vorziehen! Wer unter euch sie doch zu Vertrauten nimmt, das sind die Ungerechten.
24. Sprich: "Wenn euch eure Eltern, Kinder, Geschwister, Ehepartner, Verwandten und das von euch erworbene Vermögen und der Handel, um dessen Rückgang ihr bangt, und die Wohnstätten, die ihr gern habt, euch lieber sind als Gott, Sein Gesandter und der Kampf auf Gottes Weg, dann wartet Gottes schwerwiegendes Urteil ab!" Gott leitet die Frevler nicht zum rechten Pfad.
25. Gott hat euch an vielen Orten siegen lassen. Gedenkt der Schlacht bei Hunain, als euch eure große Zahl stolz machte, euch aber nichts nützte. Die Erde, so weitläufig sie auch war, wurde euch während des Angriffs zu eng, und ihr ergrifft die Flucht.
26. Dann sandte Gott auf Seinen Gesandten und auf die Gläubigen innere Ruhe herab und ließ unsichtbare Kräfte herabkommen. Er bestrafte die Ungläubigen hart. Das ist die Vergeltung der Ungläubigen.
27. Gott verzeiht dann, wem Er will. Gottes Vergebung und Barmherzigkeit sind unermeßlich.
28. O ihr Gläubigen! Wahrlich, die Götzendiener sind unrein. Sie sollen sich der Heiligen Moschee nach diesem Jahr nicht mehr nähern. Wenn ihr dadurch Verluste fürchtet, seid gewiß, daß Gott aus Seiner Gabenfülle Reichtum gewährt, wem Er will. Gottes Wissen und Weisheit sind unermeßlich.
29. Kämpft gegen jene unter den Schriftbesitzern, die nicht an Gott und den Jüngsten Tag glauben und die nicht verbieten, was Gott und Sein Gesandter verbieten und die sich nicht zum wahren Glauben bekennen, bis sie die Dschizya-Steuer freiwillig und folgsam entrichten.
30. Die Juden sagen: " 'Uzair ist der Sohn Gottes", und die Christen sagen: "Christus ist der Sohn Gottes." Dies sind ihre erdichteten Worte. Sie folgen mit ihren Aussagen dem Beispiel der früheren Ungläubigen. Gott möge sie verwünschen! Wie sie lügen!

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