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| 1. |
Dies ist eine Aufkündigung
durch Gott und Seinen Gesandten an die Götzendiener, mit denen ihr
ein Bündnis geschlossen hattet, das sie gebrochen haben. |
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| 2. |
Zieht vier Monate lang
(ihr Götzendiener)
überall frei herum in Sicherheit, aber seid euch dessen bewußt, daß
ihr Gottes Macht nicht entgehen könnt und daß Gott die Ungläubigen
Schmach erleiden läßt. |
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| 3. |
Eine Ankündigung von
Gott und Seinem Gesandten geht am großen Tag der Pilgerfahrt an alle
Menschen, daß Gott den Götzendienern das von ihnen gebrochene Bündnis
aufkündigt, dasselbe tut Sein Gesandter. "Wenn ihr Reue bezeugt,
ist es für euch besser. Wendet ihr euch aber ab, müßt ihr euch dessen
bewußt sein, daß ihr Gottes Macht nicht entgehen könnt!" Kündige
den Ungläubigen Gottes qualvolle Strafe an! |
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| 4. |
Wenn aber die Götzendiener,
mit denen ihr bereits ein Bündnis geschlossen habt, alles voll und
ganz eingehalten und keinem gegen euch beigestanden haben, müßt ihr
das Bündnis mit ihnen voll und ganz und bis zur vereinbarten Frist
einhalten. Gott liebt die Frommen. |
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| 5. |
Wenn jedoch die vier
heiligen Monate verstrichen sind, sollt ihr die Götzendiener, die
das Bündnis gebrochen haben, wo immer ihr sie findet, bekämpfen, sie
ergreifen, belagern und sie überall im Auge behalten. Wenn sie reuig
ihren Unglauben aufgeben, das Gebet verrichten und die Zakat-Abgaben
entrichten, laßt sie ihres Weges ziehen! Gottes Vergebung und Barmherzigkeit
sind unermeßlich. |
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| 6. |
Sollte einer der Götzendiener
dich um Schutz bitten, mußt du ihn beschützen, damit er Gottes Worte
hört. Gewähre ihm Asyl! Das sind nämlich Menschen, die um die Offenbarung
nicht wissen. |
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7. |
Wie können die vertragsbrüchigen
Götzendiener ein Bündnis mit Gott und Seinem Gesandten anstreben?
Anders steht es mit jenen, mit denen ihr bei der Heiligen Moschee
- al-Masdschid al-Harâm - ein Bündnis geschlossen habt. Wenn sie euch
gegenüber korrekt sind, seid korrekt mit ihnen! Gott liebt die Frommen. |
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8. |
Wie (könnte
das geschehen)?
Wenn die hinterhältigen Götzendiener euch übermannen könnten, würden
sie weder Blutsverwandtschaft noch Pakte euch gegenüber beachten.
Sie stellen euch mit ihren Reden zufrieden, doch im Herzen lehnen
sie euch ab; die meisten unter ihnen sind Frevler. |
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| 9. |
Sie haben Gottes Zeichen
gegen einen geringen Preis eingehandelt. So wiesen sie die Menschen
von Gottes Weg zurück. Sie begingen eindeutig schlimme Taten. |
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| 10. |
Sie achten dem Gläubigen
gegenüber weder Blutsbande noch Pakte. Sie übertraten jegliches Recht |
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11. |
Wenn sie jedoch reuevoll
den Unglauben aufgeben, das Gebet verrichten und die Zakat-Abgaben
entrichten, sind sie eure Glaubensbrüder. Wir machen die Zeichen deutlich
für Menschen, die sich um Wissen bemühen. |
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| 12. |
Sollten sie ihre unter
Eid eingegangenen Verpflichtungen brechen und über eure Religion lästern,
habt ihr die Anführer der Ungläubigen (samt
Anhängern)
zu bekämpfen, denn sie stehen nicht zu ihren Eiden. Vielleicht geben
sie dann den Unglauben auf. |
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| 13. |
Wollt ihr denn nicht
gegen jene Ungläubige vorgehen, die ihre Eide gebrochen und einst
versucht haben, Gottes Gesandten zu vertreiben? Sie sind es, die begonnen
haben. Oder fürchtet ihr euch etwa vor ihnen? Gott ist es, Den ihr
fürchten solltet, wenn ihr wirklich gläubige Menschen seid. |
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14. |
Zieht in den Kampf gegen
sie! Gott wird sie durch eure Hände peinigen und schmählich erniedrigen.
Er wird euch über sie siegen lassen und manchem Gläubigen innere Genugtuung
gewähren |
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15. |
und den Groll aus ihren
Herzen vertreiben. Gott verzeiht, wem Er will. Gottes Wissen und Weisheit
sind unermeßlich. |
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| 16. |
Oder wähnt ihr, daß
Gott euch ungeprüft läßt und daß Er etwa nicht weiß, welche unter
euch kämpfen und keine Vertrauten außer Gott, Seinem Gesandten und
den Gläubigen nehmen? Gott kennt alles, was ihr unternehmt. |
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| 17. |
Die Götzendiener dürfen
Gottes Moscheen nicht hüten, wenn sie selbst ihren Unglauben öffentlich
bekunden. Ihre Werke taugen nichts, und sie werden ewig im Höllenfeuer
bleiben. |
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| 18. |
Gottes Moscheen dürfen
nur durch jene gehütet werden, die an Gott und an den Jüngsten Tag
glauben, das Gebet verrichten, die Zakât-Abgaben entrichten und nur
Gott allein fürchten. Diese mögen zu denen gehören, die den rechten
Weg gehen. |
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| 19. |
Wollt ihr der Versorgung
der Pilger mit Trinkwasser und der Pflege der Heiligen Moschee den
gleichen Wert beimessen, wie jemand, der an Gott und den Jüngsten
Tag glaubt und auf dem Weg Gottes gekämpft hat? Nach Gottes Urteil
sind sie überhaupt nicht gleich. Gott leitet die Ungerechten nicht
zum rechten Pfad. |
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| 20. |
Die Gläubigen, die sich
zu Gott bekannt haben, ausgewandert sind und auf Gottes Weg mit ihrem
Leben und Hab und Gut gekämpft haben, sind bei Gott höher eingestuft.
Das sind die Gewinner. |
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21. |
Ihr Herr verkündet ihnen
die frohe Botschaft, daß Er ihnen Barmherzigkeit, Wohlgefallen und
Gärten gewährt, in denen sie sich immerwährender Wonne erfreuen. |
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22. |
Darin werden sie ewig
bleiben. Bei Gott ist überaus großer Lohn. |
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| 23. |
O ihr Gläubigen! Nehmt
nicht eure Väter und eure Brüder zu Vertrauten, wenn sie auf ihrem
Unglauben beharren und ihn dem Glauben vorziehen! Wer unter euch sie
doch zu Vertrauten nimmt, das sind die Ungerechten. |
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24. |
Sprich: "Wenn euch
eure Eltern, Kinder, Geschwister, Ehepartner, Verwandten und das von
euch erworbene Vermögen und der Handel, um dessen Rückgang ihr bangt,
und die Wohnstätten, die ihr gern habt, euch lieber sind als Gott,
Sein Gesandter und der Kampf auf Gottes Weg, dann wartet Gottes schwerwiegendes
Urteil ab!" Gott leitet die Frevler nicht zum rechten Pfad. |
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25. |
Gott hat euch an vielen
Orten siegen lassen. Gedenkt der Schlacht bei Hunain, als euch eure
große Zahl stolz machte, euch aber nichts nützte. Die Erde, so weitläufig
sie auch war, wurde euch während des Angriffs zu eng, und ihr ergrifft
die Flucht. |
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26. |
Dann sandte Gott auf
Seinen Gesandten und auf die Gläubigen innere Ruhe herab und ließ
unsichtbare Kräfte herabkommen. Er bestrafte die Ungläubigen hart.
Das ist die Vergeltung der Ungläubigen. |
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27. |
Gott verzeiht dann,
wem Er will. Gottes Vergebung und Barmherzigkeit sind unermeßlich. |
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| 28. |
O ihr Gläubigen! Wahrlich,
die Götzendiener sind unrein. Sie sollen sich der Heiligen Moschee
nach diesem Jahr nicht mehr nähern. Wenn ihr dadurch Verluste fürchtet,
seid gewiß, daß Gott aus Seiner Gabenfülle Reichtum gewährt, wem Er
will. Gottes Wissen und Weisheit sind unermeßlich. |
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29. |
Kämpft gegen jene unter
den Schriftbesitzern, die nicht an Gott und den Jüngsten Tag glauben
und die nicht verbieten, was Gott und Sein Gesandter verbieten und
die sich nicht zum wahren Glauben bekennen, bis sie die Dschizya-Steuer
freiwillig und folgsam entrichten. |
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| 30. |
Die Juden sagen: "
'Uzair ist der Sohn Gottes", und die Christen sagen: "Christus
ist der Sohn Gottes." Dies sind ihre erdichteten Worte. Sie folgen
mit ihren Aussagen dem Beispiel der früheren Ungläubigen. Gott möge
sie verwünschen! Wie sie lügen! |
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