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| 1. |
Alif,
Lâm, Râ'. Das ist ein Buch, dessen Verse eindeutig bestimmt, dann
ausführlich dargelegt wurden von Gott, Dessen Weisheit und Wissen
unermeßlich sind. |
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| 2. |
Mit
diesem Buch Gottes ermahnst du die Menschen: "Ihr sollt keinem
außer Gott dienen. Ich bin zu euch als Warner und Verkünder froher
Botschaft gesandt worden. |
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| 3. |
Bittet
Gott um Vergebung und kehrt reuevoll zu Ihm zurück, so wird Er euch
bis zu einer bestimmten Frist das Leben genießen lassen und jeden
im Jenseits seinen guten Werken entsprechend belohnen." Wenn
sie sich von Gott abwenden, sage ihnen: "Ich fürchte für euch
die qualvolle Strafe eines gewaltigen Tages." |
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| 4. |
Zu
Gott kehrt ihr zurück. Seine Allmacht umfaßt alles. |
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| 5. |
Sie
verschließen ihre Herzen vor Ihm, oder sie verhüllen sich mit ihren
Gewändern und glauben, ihre Geheimnisse vor Ihm verbergen zu können.
Doch Er weiß, was sie geheimhalten und was sie offen äußern. Er weiß,
was die Menschen in ihren Herzen verborgen halten. |
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| 6. |
Es
gibt kein Lebewesen auf Erden, das nicht von Gott versorgt wird. Er
weiß, wo es lebt und wo es sich nach dem Tod befindet. Alles steht
genau geschrieben. |
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7. |
Er
ist es, Der Himmel und Erde in sechs Tagen erschuf. Vorher war alles
nur Wasser, das Gottes Allmacht umfaßte. Er will euch prüfen, wer
von euch die besten Werke tut. Wenn du ihnen sagst: "Ihr werdet
nach dem Tode auferstehen", sagen die Ungläubigen: "Das
ist nichts anderes als Zauberwerk." |
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8. |
Wenn
Wir die qualvolle Strafe bis zu einem bestimmten Zeitpunkt hinausschieben,
sagen sie spottend: "Was hält sie dann zurück?" Wenn sie
aber über sie kommt, läßt sie sich nicht abwenden. So erfaßt die Ungläubigen,
worüber sie gespottet haben. |
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| 9. |
Wenn
Wir dem Menschen Barmherzigkeit von Uns zuteil werden lassen, und
sie ihm dann entziehen, ist er äußerst verzweifelt und äußerst undankbar. |
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| 10. |
Wenn
Wir ihn nach erlittenem Unheil von Unserer Gnadenfülle kosten lassen,
sagt er bestimmt: "Das Unheil ist von mir abgewendet." Er
ist dann zu froh und anmaßend. |
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11. |
Die
Gläubigen aber, die Geduld üben und gute Werke tun, erlangen Vergebung
und großen Lohn. |
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| 12. |
Würdest
du etwa einen Teil der Offenbarung auslassen und ihn für eine bedrückende
Bürde halten, wenn sie sagen: "Warum wird ihm kein Schatz herabgesandt,
oder warum ist mit ihm kein Engel gekommen?" Wahrlich, du bist
nur ein Warner, und Gott verfügt über alle Dinge. |
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| 13. |
Wenn
sie sagen: "Er hat ihn selbst erdichtet", sage: "Bringt
doch zehn gleiche Suren hervor, die ebenfalls ersonnen sind, und nehmt
zu Hilfe, wen immer ihr anstatt Gott zu Hilfe nehmen könnt, wenn wahr
sein sollte, was ihr behauptet!" |
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14. |
Wenn
sie der Aufforderung nicht entsprechen können, dann wisset, daß die
Offenbarung mit Gottes Wissen herabgesandt worden ist und es keine
Gottheit außer Ihm gibt. Wollt ihr Ihm denn nicht ergeben sein? |
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15. |
Jene,
die nur das diesseitige Leben und seine Freuden wollen, lassen Wir
den Ertrag ihrer Arbeit voll und ganz zukommen. |
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| 16. |
Für
sie gibt es aber im Jenseits nur die Hölle. Alles, was sie auf Erden
getan haben, ist nutzlos, und vergeblich haben sie sich bemüht. |
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| 17. |
Ist
denn jemand, der sich über Gott im klaren ist und dem ein Zeuge von
Ihm den Koran vorträgt, dem das Moses offenbarte Buch als Leitung
und Barmherzigkeit vorausging, einem Verirrten gleich, der sich nur
dem Diesseits hingibt? Die Rechtgeleiteten glauben an den Koran. Wer
von den widerspenstigen Parteien ihn aber leugnet, für den ist die
Hölle bestimmt. Zweifle nicht daran! Er ist die dir von deinem Herrn
offenbarte Wahrheit. Doch die meisten Menschen glauben nicht an die
Wahrheit. |
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| 18. |
Wer
ist ungerechter als jene, die gegen Gott Lügen erdichten? Sie werden
im Jenseits vor ihren Herrn geführt werden. Die Zeugen werden aussagen:
"Diese haben gegen ihren Herrn Lügen erdichtet." Gottes
Fluch komme über die Ungerechten, |
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| 19. |
diejenigen,
welche die Menschen von Gottes geradem Pfad ablenken, sich einen krummen
Pfad wünschen und das Jenseits entschieden leugnen. |
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| 20. |
Diese
sind nicht schwer zu belangen auf Erden. Beschützer außer Gott haben
sie ja nicht. Die qualvolle Strafe wird für sie verdoppelt werden,
weil sie nicht hören und nicht sehen wollen. |
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21. |
Das
sind jene, die sich selbst verloren haben. Im Jenseits finden sie
nichts von ihren falschen Erdichtungen. |
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22. |
Sie
werden ohne Zweifel im Jenseits die größten Verlierer sein. |
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| 23. |
Die
Rechtschaffenen aber, die an Gott wahrhaftig glauben, gute Werke tun
und sich ihrem Herrn demütig ergeben, sind wahrlich die Bewohner des
Paradieses, in dem sie ewig bleiben werden. |
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24. |
Das
Gleichnis dieser beiden Gruppen ist das des Blinden und des Tauben
gegenüber dem, der sehen und dem, der hören kann. Sind sie etwa gleich?
Wollt ihr denn nicht nachdenken? |
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25. |
Wir
haben Noah zu seinem Volk entsandt, dem er sagte: "Ich bin zu
euch als Warner entsandt worden, der euch die Wahrheit klar verkündet. |
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26. |
Ihr
sollt niemandem außer Gott dienen. Ich fürchte für euch die Strafe
eines qualvollen Tages." |
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27. |
Da
sprachen die ungläubigen Wüdenträger seines Volkes: "Wir erkennen
in dir lediglich einen Menschen wie unseresgleichen, und wir sehen,
daß dir nur die Niedrigsten unter uns folgen und diejenigen, die nach
dem Schein urteilen. Wir sehen keineswegs, daß ihr uns überlegen seid
und meinen eher, daß ihr Lügner seid." |
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| 28. |
Da
sagte er: "O mein Volk! Seht ihr nicht, daß ich klare Beweise
von meinem Herrn habe. Er hat mir als Barmherzigkeit Seine Offenbarung
zuteil werden lassen, der gegenüber ihr blind seid. Sollten wir sie
euch aufzwingen, während ihr sie haßt? |
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29. |
O
mein Volk! Ich fordere von euch dafür keinen Lohn. Mein Lohn obliegt
Gott allein. Ich werde keineswegs die aus meiner Nähe verstoßen, die
an meine Botschaft glauben, weil ihr sie für niedrig haltet. Sie werden
Gott, ihrem Herrn, im Jenseits begegnen. Ich sehe, daß ihr ein Volk
von Unwissenden seid. |
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| 30. |
O
mein Volk! Wer würde mich vor Gott in Schutz nehmen, wenn ich sie
verstoßen würde? Wollt ihr denn nicht nachdenken? |
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