In the Name of Allah (God) the Most Gracious, the Most Merciful.
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Surah List
Translation of the Holy Qur-an in GERMAN Language

11. Surah Hud (Hud)


Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen.

 


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1. Alif, Lâm, Râ'. Das ist ein Buch, dessen Verse eindeutig bestimmt, dann ausführlich dargelegt wurden von Gott, Dessen Weisheit und Wissen unermeßlich sind.
2. Mit diesem Buch Gottes ermahnst du die Menschen: "Ihr sollt keinem außer Gott dienen. Ich bin zu euch als Warner und Verkünder froher Botschaft gesandt worden.
3. Bittet Gott um Vergebung und kehrt reuevoll zu Ihm zurück, so wird Er euch bis zu einer bestimmten Frist das Leben genießen lassen und jeden im Jenseits seinen guten Werken entsprechend belohnen." Wenn sie sich von Gott abwenden, sage ihnen: "Ich fürchte für euch die qualvolle Strafe eines gewaltigen Tages."
4. Zu Gott kehrt ihr zurück. Seine Allmacht umfaßt alles.
5. Sie verschließen ihre Herzen vor Ihm, oder sie verhüllen sich mit ihren Gewändern und glauben, ihre Geheimnisse vor Ihm verbergen zu können. Doch Er weiß, was sie geheimhalten und was sie offen äußern. Er weiß, was die Menschen in ihren Herzen verborgen halten.
6. Es gibt kein Lebewesen auf Erden, das nicht von Gott versorgt wird. Er weiß, wo es lebt und wo es sich nach dem Tod befindet. Alles steht genau geschrieben.
7. Er ist es, Der Himmel und Erde in sechs Tagen erschuf. Vorher war alles nur Wasser, das Gottes Allmacht umfaßte. Er will euch prüfen, wer von euch die besten Werke tut. Wenn du ihnen sagst: "Ihr werdet nach dem Tode auferstehen", sagen die Ungläubigen: "Das ist nichts anderes als Zauberwerk."
8. Wenn Wir die qualvolle Strafe bis zu einem bestimmten Zeitpunkt hinausschieben, sagen sie spottend: "Was hält sie dann zurück?" Wenn sie aber über sie kommt, läßt sie sich nicht abwenden. So erfaßt die Ungläubigen, worüber sie gespottet haben.
9. Wenn Wir dem Menschen Barmherzigkeit von Uns zuteil werden lassen, und sie ihm dann entziehen, ist er äußerst verzweifelt und äußerst undankbar.
10. Wenn Wir ihn nach erlittenem Unheil von Unserer Gnadenfülle kosten lassen, sagt er bestimmt: "Das Unheil ist von mir abgewendet." Er ist dann zu froh und anmaßend.
11. Die Gläubigen aber, die Geduld üben und gute Werke tun, erlangen Vergebung und großen Lohn.
12. Würdest du etwa einen Teil der Offenbarung auslassen und ihn für eine bedrückende Bürde halten, wenn sie sagen: "Warum wird ihm kein Schatz herabgesandt, oder warum ist mit ihm kein Engel gekommen?" Wahrlich, du bist nur ein Warner, und Gott verfügt über alle Dinge.
13. Wenn sie sagen: "Er hat ihn selbst erdichtet", sage: "Bringt doch zehn gleiche Suren hervor, die ebenfalls ersonnen sind, und nehmt zu Hilfe, wen immer ihr anstatt Gott zu Hilfe nehmen könnt, wenn wahr sein sollte, was ihr behauptet!"
14. Wenn sie der Aufforderung nicht entsprechen können, dann wisset, daß die Offenbarung mit Gottes Wissen herabgesandt worden ist und es keine Gottheit außer Ihm gibt. Wollt ihr Ihm denn nicht ergeben sein?
15. Jene, die nur das diesseitige Leben und seine Freuden wollen, lassen Wir den Ertrag ihrer Arbeit voll und ganz zukommen.
16. Für sie gibt es aber im Jenseits nur die Hölle. Alles, was sie auf Erden getan haben, ist nutzlos, und vergeblich haben sie sich bemüht.
17. Ist denn jemand, der sich über Gott im klaren ist und dem ein Zeuge von Ihm den Koran vorträgt, dem das Moses offenbarte Buch als Leitung und Barmherzigkeit vorausging, einem Verirrten gleich, der sich nur dem Diesseits hingibt? Die Rechtgeleiteten glauben an den Koran. Wer von den widerspenstigen Parteien ihn aber leugnet, für den ist die Hölle bestimmt. Zweifle nicht daran! Er ist die dir von deinem Herrn offenbarte Wahrheit. Doch die meisten Menschen glauben nicht an die Wahrheit.
18. Wer ist ungerechter als jene, die gegen Gott Lügen erdichten? Sie werden im Jenseits vor ihren Herrn geführt werden. Die Zeugen werden aussagen: "Diese haben gegen ihren Herrn Lügen erdichtet." Gottes Fluch komme über die Ungerechten,
19. diejenigen, welche die Menschen von Gottes geradem Pfad ablenken, sich einen krummen Pfad wünschen und das Jenseits entschieden leugnen.
20. Diese sind nicht schwer zu belangen auf Erden. Beschützer außer Gott haben sie ja nicht. Die qualvolle Strafe wird für sie verdoppelt werden, weil sie nicht hören und nicht sehen wollen.
21. Das sind jene, die sich selbst verloren haben. Im Jenseits finden sie nichts von ihren falschen Erdichtungen.
22. Sie werden ohne Zweifel im Jenseits die größten Verlierer sein.
23. Die Rechtschaffenen aber, die an Gott wahrhaftig glauben, gute Werke tun und sich ihrem Herrn demütig ergeben, sind wahrlich die Bewohner des Paradieses, in dem sie ewig bleiben werden.
24. Das Gleichnis dieser beiden Gruppen ist das des Blinden und des Tauben gegenüber dem, der sehen und dem, der hören kann. Sind sie etwa gleich? Wollt ihr denn nicht nachdenken?
25. Wir haben Noah zu seinem Volk entsandt, dem er sagte: "Ich bin zu euch als Warner entsandt worden, der euch die Wahrheit klar verkündet.
26. Ihr sollt niemandem außer Gott dienen. Ich fürchte für euch die Strafe eines qualvollen Tages."
27. Da sprachen die ungläubigen Wüdenträger seines Volkes: "Wir erkennen in dir lediglich einen Menschen wie unseresgleichen, und wir sehen, daß dir nur die Niedrigsten unter uns folgen und diejenigen, die nach dem Schein urteilen. Wir sehen keineswegs, daß ihr uns überlegen seid und meinen eher, daß ihr Lügner seid."
28. Da sagte er: "O mein Volk! Seht ihr nicht, daß ich klare Beweise von meinem Herrn habe. Er hat mir als Barmherzigkeit Seine Offenbarung zuteil werden lassen, der gegenüber ihr blind seid. Sollten wir sie euch aufzwingen, während ihr sie haßt?
29. O mein Volk! Ich fordere von euch dafür keinen Lohn. Mein Lohn obliegt Gott allein. Ich werde keineswegs die aus meiner Nähe verstoßen, die an meine Botschaft glauben, weil ihr sie für niedrig haltet. Sie werden Gott, ihrem Herrn, im Jenseits begegnen. Ich sehe, daß ihr ein Volk von Unwissenden seid.
30. O mein Volk! Wer würde mich vor Gott in Schutz nehmen, wenn ich sie verstoßen würde? Wollt ihr denn nicht nachdenken?

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