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| 1. |
Alif, Lâm, Mîm. |
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| 2. |
Dieses Buch
(der Koran)
ist Gottes Offenbarung. Daran ist nicht zu zweifeln. Es enthält Rechtleitung
für die Frommen, |
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| 3. |
die an das Verborgene
glauben, das Gebet verrichten und von den Gaben, die Wir ihnen bescheren,
gern Spenden geben, |
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| 4. |
die Frommen, die an
die dir herabgesandte Offenbarung, sowie an die Heiligen Schriften,
die vor dir herabgesandt wurden, und an das Jenseits glauben. |
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| 5. |
Diese Frommen erfreuen
sich der Rechtleitung ihres Herrn und sind die Erfolgreichen. |
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| 6. |
Die Ungläubigen werden
nicht an Gott glauben, ob du sie warnst oder nicht. |
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7. |
Sie sind dem wahren
Glauben so verschlossen, als wären ihre Herzen und Ohren versiegelt
und ihre Augen verdeckt. Eine schwere Strafe erwartet sie. |
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8. |
Es gibt auch Menschen,
die sagen, daß sie an Gott und den Jüngsten Tag glauben. Doch zu den
Gläubigen zählen sie nicht. |
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| 9. |
Sie wollen Gott und
die Gläubigen betrügen. In Wirklichkeit betrügen sie sich selbst,
ohne sich dessen bewußt zu sein. |
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| 10. |
In ihren Herzen ist
eine Krankheit, die Gott schlimmer werden läßt. Ihrer Verlogenheit
wegen werden sie qualvoll bestraft werden. |
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11. |
Wenn ihnen gesagt wird:
"Stiftet kein Unheil auf Erden", so sagen sie: "Wir
tun doch nur Gutes." |
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| 12. |
In Wirklichkeit sind
sie Unheilstifter, aber sie sind sich dessen nicht bewußt. |
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| 13. |
Wird ihnen gesagt: "Glaubt
an Gott wie die anständigen Menschen", sagen sie: "Sollen
wir so glauben wie die Törichten?" Sie sind gewiß die Törichten,
aber sie sind sich dessen nicht bewußt. |
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14. |
Wenn sie die Gläubigen
treffen, sagen sie: "Wir glauben an Gott." Treffen sie sich
aber mit ihren satanischen Gesellen, sagen sie: "Wir sind mit
euch und treiben mit den anderen lediglich Spott." |
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15. |
Gott bestraft sie ihres
Spottes wegen. Er läßt sie unsicher wie die Blinden weiter den Weg
des Irrtums gehen. |
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| 16. |
Sie haben den Irrweg
anstatt den rechten Weg (einer
Handelsware gleich)
gekauft. Ihr Handel erzielt keinen Gewinn, und sie finden nicht zum
geraden Weg. |
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| 17. |
Sie gleichen jemandem,
der ein Feuer anzündete, das zunächst die umliegende Gegend erhellte.
Dann ließ Gott das Licht ausgehen, und sie fanden sich hilflos in
Dunkelheit, in der sie nichts sahen. |
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| 18. |
Sie sind Taube, Stumme
und Blinde und finden vom Irrweg nicht zurück, |
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| 19. |
wie Menschen, die von
einem lebensgefährlichen Wolkenbruch durch Finsternis, Donner und
Blitz heimgesucht werden. Sie stecken ihre Finger in die Ohren und
meinen, sie retten sich so vor dem Tod. Gott umfaßt die Ungläubigen
(mit Seinem
Wissen und Seiner Macht). |
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| 20. |
Der Blitz nimmt ihnen
fast das Augenlicht. Wenn er aufleuchtet, gehen sie ein paar Schritte,
und wenn es dunkel um sie ist, stehen sie hilflos da. Wenn Gott wollte,
würde Er ihnen Gehör und Augenlicht nehmen. Gottes Allmacht umfaßt
alles. |
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21. |
O ihr Menschen! Dient
Gott, eurem Herrn, Der euch und alle, die vor euch waren, erschaffen
hat, damit ihr fromm werden möget! |
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22. |
Gott ist es, Der euch
die Erde wohnlich gemacht und den Himmel wie ein Gebäude errichtet
hat. Vom Himmel läßt Er Regen fallen, der Früchte erzeugt, die zu
eurem Lebensunterhalt dienen. Deshalb macht niemanden Gott gleich!
Das wißt ihr
(die ihr euch des gesunden Menschenverstandes bedient). |
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| 23. |
Wenn ihr am Koran zweifelt,
den Wir Unserem Diener Muhammad nach und nach offenbaren, so schafft
doch eine Sure gleicher Art, und holt eure Zeugen herbei, denen ihr
anstatt Gottes vertraut, wenn ihr die Wahrheit sagt! |
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24. |
Das werdet ihr aber
nicht können, niemals. Deshalb müßt ihr euch vor dem Höllenfeuer vorsehen,
dem Menschen und Steine als Brennstoff dienen und das für die Ungläubigen
bereitet ist. |
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25. |
Übermittle den Gläubigen,
die gute Werke verrichten, die fröhliche Botschaft, daß Gott sie mit
Paradiesgärten belohnen wird, unterhalb derer Flüsse fließen! Wenn
sie Früchte erhalten, sagen sie: "Diese ähneln in Form und Art
jenen, die wir früher auf Erden bekommen haben." Doch sie sind
nur ähnlich. Reine, makellose Gattinnen werden sie dort haben. Im
Paradies werden sie ewig bleiben. |
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26. |
Gott scheut sich nicht,
kleine Kreaturen, sei es eine Mücke oder ein größeres Lebewesen, zum
Gegenstand von Gleichnissen zu machen. Die Gläubigen wissen, daß es
die göttliche Wahrheit von ihrem Herrn ist. Die Ungläubigen aber fragen
erstaunt: "Was meint Gott mit diesem Gleichnis?" Dadurch
führt Er viele irre und leitet viele zum richtigen Weg. Nur die Frevler
gehen dadurch irre, |
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27. |
diejenigen, die den
Bund mit Gott brechen, nachdem er geschlossen worden war, die Bindungen
nicht einhalten, wie Gott befohlen hat, und Unheil auf Erden stiften.
Sie sind die Verlierer. |
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| 28. |
Wie könnt ihr Gott leugnen?
Ihr wart leblos, und Gott ist es, Der euch ins Leben rief. Dann läßt
Er euch sterben und wieder auferstehen. Und zu Ihm kehrt ihr am Tag
des Gerichts zurück. |
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29. |
Er ist es, Der zu eurem
Nutzen alles erschuf, was es auf Erden gibt. Dann wandte sich Sein
Wille dem Himmel zu, und so schuf Er sieben Himmel. Sein Wissen umfaßt
alles. |
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| 30. |
Einst sprach dein Herr
zu den Engeln: "Ich setze auf der Erde jemanden ein, dem ich
die Herrschaft darüber verleihe." Die Engel erwiderten: "Setzt
Du dorthin einen, der Unheil stiftet und Blut vergießt, während wir
Dich preisen und Deine Heiligkeit rühmen?" Gott sprach: "Ich
weiß, was ihr nicht wißt!" |
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