In the Name of Allah (God) the Most Gracious, the Most Merciful.
quran4theworld
Surah List
Translation of the Holy Qur-an in GERMAN Language

2. Surah Al-Baqarah (Kuh)


Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen.

 


1-30 | 31-60 | 61-90 | 91-120 | 121-150 | 151-180 | 181-210 | 211-240 | 241-270 | 271-286

1. Alif, Lâm, Mîm.
2. Dieses Buch (der Koran) ist Gottes Offenbarung. Daran ist nicht zu zweifeln. Es enthält Rechtleitung für die Frommen,
3. die an das Verborgene glauben, das Gebet verrichten und von den Gaben, die Wir ihnen bescheren, gern Spenden geben,
4. die Frommen, die an die dir herabgesandte Offenbarung, sowie an die Heiligen Schriften, die vor dir herabgesandt wurden, und an das Jenseits glauben.
5. Diese Frommen erfreuen sich der Rechtleitung ihres Herrn und sind die Erfolgreichen.
6. Die Ungläubigen werden nicht an Gott glauben, ob du sie warnst oder nicht.
7. Sie sind dem wahren Glauben so verschlossen, als wären ihre Herzen und Ohren versiegelt und ihre Augen verdeckt. Eine schwere Strafe erwartet sie.
8. Es gibt auch Menschen, die sagen, daß sie an Gott und den Jüngsten Tag glauben. Doch zu den Gläubigen zählen sie nicht.
9. Sie wollen Gott und die Gläubigen betrügen. In Wirklichkeit betrügen sie sich selbst, ohne sich dessen bewußt zu sein.
10. In ihren Herzen ist eine Krankheit, die Gott schlimmer werden läßt. Ihrer Verlogenheit wegen werden sie qualvoll bestraft werden.
11. Wenn ihnen gesagt wird: "Stiftet kein Unheil auf Erden", so sagen sie: "Wir tun doch nur Gutes."
12. In Wirklichkeit sind sie Unheilstifter, aber sie sind sich dessen nicht bewußt.
13. Wird ihnen gesagt: "Glaubt an Gott wie die anständigen Menschen", sagen sie: "Sollen wir so glauben wie die Törichten?" Sie sind gewiß die Törichten, aber sie sind sich dessen nicht bewußt.
14. Wenn sie die Gläubigen treffen, sagen sie: "Wir glauben an Gott." Treffen sie sich aber mit ihren satanischen Gesellen, sagen sie: "Wir sind mit euch und treiben mit den anderen lediglich Spott."
15. Gott bestraft sie ihres Spottes wegen. Er läßt sie unsicher wie die Blinden weiter den Weg des Irrtums gehen.
16. Sie haben den Irrweg anstatt den rechten Weg (einer Handelsware gleich) gekauft. Ihr Handel erzielt keinen Gewinn, und sie finden nicht zum geraden Weg.
17. Sie gleichen jemandem, der ein Feuer anzündete, das zunächst die umliegende Gegend erhellte. Dann ließ Gott das Licht ausgehen, und sie fanden sich hilflos in Dunkelheit, in der sie nichts sahen.
18. Sie sind Taube, Stumme und Blinde und finden vom Irrweg nicht zurück,
19. wie Menschen, die von einem lebensgefährlichen Wolkenbruch durch Finsternis, Donner und Blitz heimgesucht werden. Sie stecken ihre Finger in die Ohren und meinen, sie retten sich so vor dem Tod. Gott umfaßt die Ungläubigen (mit Seinem Wissen und Seiner Macht).
20. Der Blitz nimmt ihnen fast das Augenlicht. Wenn er aufleuchtet, gehen sie ein paar Schritte, und wenn es dunkel um sie ist, stehen sie hilflos da. Wenn Gott wollte, würde Er ihnen Gehör und Augenlicht nehmen. Gottes Allmacht umfaßt alles.
21. O ihr Menschen! Dient Gott, eurem Herrn, Der euch und alle, die vor euch waren, erschaffen hat, damit ihr fromm werden möget!
22. Gott ist es, Der euch die Erde wohnlich gemacht und den Himmel wie ein Gebäude errichtet hat. Vom Himmel läßt Er Regen fallen, der Früchte erzeugt, die zu eurem Lebensunterhalt dienen. Deshalb macht niemanden Gott gleich! Das wißt ihr (die ihr euch des gesunden Menschenverstandes bedient).
23. Wenn ihr am Koran zweifelt, den Wir Unserem Diener Muhammad nach und nach offenbaren, so schafft doch eine Sure gleicher Art, und holt eure Zeugen herbei, denen ihr anstatt Gottes vertraut, wenn ihr die Wahrheit sagt!
24. Das werdet ihr aber nicht können, niemals. Deshalb müßt ihr euch vor dem Höllenfeuer vorsehen, dem Menschen und Steine als Brennstoff dienen und das für die Ungläubigen bereitet ist.
25. Übermittle den Gläubigen, die gute Werke verrichten, die fröhliche Botschaft, daß Gott sie mit Paradiesgärten belohnen wird, unterhalb derer Flüsse fließen! Wenn sie Früchte erhalten, sagen sie: "Diese ähneln in Form und Art jenen, die wir früher auf Erden bekommen haben." Doch sie sind nur ähnlich. Reine, makellose Gattinnen werden sie dort haben. Im Paradies werden sie ewig bleiben.
26. Gott scheut sich nicht, kleine Kreaturen, sei es eine Mücke oder ein größeres Lebewesen, zum Gegenstand von Gleichnissen zu machen. Die Gläubigen wissen, daß es die göttliche Wahrheit von ihrem Herrn ist. Die Ungläubigen aber fragen erstaunt: "Was meint Gott mit diesem Gleichnis?" Dadurch führt Er viele irre und leitet viele zum richtigen Weg. Nur die Frevler gehen dadurch irre,
27. diejenigen, die den Bund mit Gott brechen, nachdem er geschlossen worden war, die Bindungen nicht einhalten, wie Gott befohlen hat, und Unheil auf Erden stiften. Sie sind die Verlierer.
28. Wie könnt ihr Gott leugnen? Ihr wart leblos, und Gott ist es, Der euch ins Leben rief. Dann läßt Er euch sterben und wieder auferstehen. Und zu Ihm kehrt ihr am Tag des Gerichts zurück.
29. Er ist es, Der zu eurem Nutzen alles erschuf, was es auf Erden gibt. Dann wandte sich Sein Wille dem Himmel zu, und so schuf Er sieben Himmel. Sein Wissen umfaßt alles.
30. Einst sprach dein Herr zu den Engeln: "Ich setze auf der Erde jemanden ein, dem ich die Herrschaft darüber verleihe." Die Engel erwiderten: "Setzt Du dorthin einen, der Unheil stiftet und Blut vergießt, während wir Dich preisen und Deine Heiligkeit rühmen?" Gott sprach: "Ich weiß, was ihr nicht wißt!"
Powered by: