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| 1. |
Alif, Lâm, Mîm. |
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| 2. |
Gott Allah. Außer Gott,
dem Lebendigen, dem ewig Bestehenden und dem ewigen Erhalter der Schöpfung,
gibt es keinen Herrn. |
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| 3. |
Er hat dir (Muhammad)
das Buch, den Koran, mit der Wahrheit herabgesandt, das die früheren
Offenbarungen bestätigt. Die Thora und das Evangelium |
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| 4. |
hat Er schon einst herabgesandt,
um die Menschen rechtzuleiten. Das Buch, das die endgültige Unterscheidung
(zwischen
Gut und Böse, wahr und unwahr, Recht und Unrecht)
enthält, hat Er herabgesandt. Den Ungläubigen, welche die Zeichen
Gottes ablehnen, wird wahrlich schwere Strafe zuteil. Gott ist allmächtig
und zieht die Übeltäter zur Rechenschaft. |
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| 5. |
Gott ist nichts verborgen,
sei es auf Erden oder im Himmel. |
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| 6. |
Er ist es, Der euch
im Schoß der Mutter so formt, wie Er will. Es gibt keinen Gott außer
Ihm, dem Allmächtigen und Allweisen. |
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7. |
Er ist es, Der dir das
Buch herabgesandt hat. Es enthält eindeutige, grundlegende Verse,
die den Kern des Buches bilden und Verse, die verschieden gedeutet
werden können. Diejenigen aber, die im Herzen abwegige Absichten hegen,
befassen sich vorrangig mit den nicht eindeutigen, mit der Absicht,
Verwirrung zu stiften und eigene Deutungen zu entwickeln. Die einzig
richtige Deutung weiß nur Gott allein. Diejenigen aber, die über tiefgreifendes,
fundiertes Wissen verfügen, bekennen: "Wir glauben (uneingeschränkt)
daran. Alles (,was
der Koran enthält,)
ist von Gott, unserem Herrn." So denken nur die, die sich ihres
gesunden Verstandes bedienen. |
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8. |
Unser Herr, laß unsere
Herzen nicht vom geraden Weg abweichen, nachdem Du uns rechtgeleitet
hast! Schenk uns Barmherzigkeit von Dir, bist Du doch der Gebende
schlechthin! |
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| 9. |
Unser Herr, Du wirst
die Menschen eines Tages, am Jüngsten Tag, an dem nicht zu zweifeln
ist, versammeln. Das hast Du gesagt. Gott bricht Sein Versprechen
nicht. |
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| 10. |
Weder Reichtum noch
Kinder werden den Ungläubigen vor Gott helfen. Sie sind der Brennstoff
des Höllenfeuers. |
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11. |
Sie ähneln den Anhängern
Pharaos und den Ungläubigen aus noch früheren Zeiten. Sie erklärten
Unsere Zeichen für Lüge. Da bestrafte sie Gott qualvoll wegen ihrer
Sünden. Gottes Strafe ist gewaltig. |
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| 12. |
Sage den Ungläubigen:
"Ihr werdet unterliegen und scharenweise zur Hölle abgeführt
werden. Eine schlimmere Ruhestätte gibt es nicht." |
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| 13. |
Ihr habt ein lehrreiches
göttliches Zeichen im Fall der zwei Gruppen, die sich (bei
Badr)
eine Schlacht lieferten. Die eine Gruppe kämpfte für Gottes Sache,
und die andere bestand aus Ungläubigen, die sie mit ihren Augen für
doppelt so zahlreich hielten. Doch Gott verhilft zum Sieg, wem Er
will. Darin liegt eine Lehre für die Einsichtigen. |
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14. |
Es zieht die Menschen
an, alles Begehrenswerte zu lieben: Frauen, Söhne, große Mengen Gold
und Silber, edle Pferde, Viehherden und ertragreichen Boden. Das sind
die Freuden des Diesseits. Gott bereitet aber im Jenseits die schönste
Bleibe für die Gläubigen, die zu Ihm zurückkehren. |
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15. |
Sprich: "Ich kläre
euch (über
eine Belohnung)
auf, die besser ist (als
alle Freuden des Diesseits).
Gott hat Paradiesgärten für die Frommen bestimmt, unterhalb derer
Flüsse fließen. Darin verweilen sie ewig. Sie werden reine Gefährtinnen
haben und sich an Gottes Wohlgefallen erfreuen. Gott weiß genau, wer
seine wahren Diener sind. |
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| 16. |
Das sind diejenigen,
die sagen: "Unser Herr, wir glauben. Vergib uns unsere Sünden
und schütze uns vor der Strafe der Hölle!" |
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| 17. |
Das sind die Geduldigen,
Ehrlichen, die Bescheidenen, die für Gottes Sache großzügig spenden
und in der Stille vor der Morgendämmerung Gott um Vergebung bitten. |
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| 18. |
Gott bezeugt, daß Er
der einzige Gott ist, außer Dem es keinen Gott gibt. Das bezeugen
die Engel und die Wissenden. Er ist es, Der die Gerechtigkeit aufrecht
erhält. Außer Ihm gibt es keinen Gott. Er ist der Allmächtige, der
Weise. |
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| 19. |
Wahrlich, die
(einzige)
Religion vor Gott ist der Islam
(,die Hingabe an Gott)!
Diejenigen, denen das Buch gegeben worden war, wurden erst dann in
gegenseitiger Auflehnung untereinander uneins, nachdem sie diese Wahrheit
erfahren hatten. Doch wer die Zeichen Gottes leugnet, muß sich dessen
bewußt sein, daß Gott ihn und seinesgleichen schnell zur Rechenschaft
zieht. |
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| 20. |
Wenn sie mit dir
(über die wahre
Religion)
streiten wollen, sage ihnen: "Ich habe mich ganz Gott hingegeben,
ebenso machten es die, die mir gefolgt sind." Sage den Schriftbesitzern
und den unwissenden Arabern: "Wollt ihr euch nicht Gott hingeben?"
Geben sie sich Ihm hin (und
nehmen sie den Islam an),
so sind sie rechtgeleitet. Wenden sie sich aber ab, (so
ist es ihre Entscheidung).
Deine Aufgabe besteht nur darin, die Botschaft zu verkünden. Gott
sieht alles, was die Menschen tun. |
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21. |
Denjenigen, die Gottes
Zeichen leugnen, desgleichen denen, welche die Propheten und die Rechtschaffenen,
die zur Gerechtigkeit ermahnen, unrechtmäßig töten, verkünde qualvolle
Strafe! |
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22. |
Ihre Taten taugen im
Diesseits und im Jenseits nichts, und sie finden keinen, der ihnen
beisteht. |
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| 23. |
Wie seltsam verhielten
sich die Leute, denen ein Teil von der Schrift zuteil geworden war!
Sie wurden aufgefordert, das Urteil gemäß dem Buch Gottes anzunehmen.
Einige gingen jedoch ablehnend fort. |
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24. |
Sie verhielten sich
so, indem sie sagten: "Das Höllenfeuer wird uns nur wenige Tage
berühren. " Durch diese falsche Vorstellung gingen sie in ihrer
Religion irre. |
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25. |
Wie werden sie sich
verhalten, wenn Wir sie an einem bestimmten Tag, (dem
Jüngsten Tag,)
an dem nicht zu zweifeln ist, versammeln? Jede Seele wird genau nach
ihren Taten gerichtet. Keinem wird Unrecht geschehen. |
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26. |
Sprich: "Gott,
Du allein hast die Herrschaft in der Hand, Du gewährst die Herrschaft,
wem Du willst, und Du entziehst die Herrschaft, wem Du willst. Du
erhebst, wen Du willst, und Du demütigst, wen Du willst. In Deiner
Hand liegt das Gute. Deine Allmacht hat keine Grenzen. |
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27. |
Die Nacht läßt Du in
den Tag und den Tag in die Nacht übergehen. Das Lebendige bringst
Du aus dem Toten hervor und das Tote aus dem Lebendigen. Du bescherst,
wem Du willst, ohne abzurechnen." |
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| 28. |
Die Gläubigen dürfen
nicht die Ungläubigen (zum
Nachteil ihrer Gemeinde)
zu Vertrauten nehmen. Wer das doch tut, hat sich völlig von Gott abgewandt,
es sei denn, ihr schützt euch dadurch vor ihnen. Gott warnt euch vor
Sich selbst (,vor
Seiner Strafe).
Bei Gott endet ihr alle. |
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29. |
Sprich: "Gott kennt
eure Geheimnisse, ganz gleich, ob ihr sie verheimlicht oder offenbart.
Er weiß, was in den Himmeln und auf Erden ist. Seine Allmacht umfaßt
alles. |
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| 30. |
Am Jüngsten Tag wird
jede Seele alle ihre Taten vorfinden, die guten und die bösen. Dann
würde sie gern von den bösen Taten durch einen weiten Abstand getrennt
sein. Gott warnt euch vor Sich selbst. Doch Gott ist höchst barmherzig
gegenüber den Ihm dienenden Menschen. |
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