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| 1. |
Alif,
Lâm, Mîm, Sâd. (Buchstaben,
die am Anfang einiger mekkanischer Suren stehen, könnten den Sinn
haben, daß der Koran, der ein unnachahmbares Wunder darstellt, aus
den üblichen Buchstaben besteht). |
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| 2. |
Dieses
ist ein Buch, das dir herabgesandt wurde. Du sollst wegen der Schwierigkeiten,
die die Verkündigung des Korans bereitet, nicht besorgt sein; du sollst
damit warnen und die Gläubigen zum Nachdenken anregen. |
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| 3. |
Befolgt
die euch von eurem Herrn herabgesandte Offenbarung und folgt nicht
anstelle Gottes irgendwelchen Beschützern! Ihr macht euch darüber
wenig Gedanken. |
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| 4. |
Wieviele
Völker haben Wir schon vernichtet! Unsere Strafe kam über sie, als
die Menschen nachts schliefen oder während sie ihre Mittagsruhe hielten. |
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| 5. |
Als
Unsere Strafe über sie kam, konnten sie nichts anderes sagen als:
"Wir sind fürwahr ungerechte Menschen gewesen." |
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| 6. |
Wir
werden am Jüngsten Tag die Menschen, zu denen Wir Gesandte schickten,
und auch die Gesandten, aussagen lassen. |
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7. |
Wir
werden ihnen nach Unserem vollkommenen Wissen alles genau berichten,
waren Wir doch niemals abwesend. |
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8. |
An
diesem Tag wird alles rechtens abgewogen. Diejenigen, deren gute Werke
überwiegen, werden die Erfolgreichen sein. |
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| 9. |
Jene
aber, deren gute Werke von geringem Gewicht sind, werden die Verlierer
sein, die ihre Seelen dadurch verloren haben, daß sie sich von Unseren
Zeichen zu unrecht abwandten. |
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| 10. |
Wir
haben euch Macht auf Erden gewährt und euch dort Lebensmöglichkeiten
geschaffen. Doch wie wenig dankt ihr dafür! |
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11. |
Wir
haben euch erschaffen und geformt. Den Engeln sagten Wir dann: "Werft
euch vor Adam nieder! " Sie warfen sich nieder, ausgenommen Iblîs.
Er gehörte nicht zu denen, die sich niederwarfen. |
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| 12. |
Gott
sprach: "Was hielt dich davon ab, dich niederzuwerfen, als Ich
es dir befahl?" Er erwiderte: "Ich bin besser als er, weil
Du mich aus Feuer und ihn aus Lehm erschaffen hast." |
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| 13. |
Gott
sprach: "Hinab von hier! Du darfst hier nicht hochmütig sein.
Geh hinaus! Du sollst gewiß zu den Verachteten gehören." |
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14. |
Er
sprach: "Gewähre mir Aufschub bis zum Tag ihrer Auferstehung!" |
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15. |
Gott
sprach: "Es sei dir Aufschub gewährt!" |
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| 16. |
Er
sagte: "Weil Du mich der Verwirrung bezichtigst, werde ich ihnen
an Deinem geraden Weg gewiß auflauern. |
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| 17. |
Ich
werde mich aus allen Richtungen an sie heranmachen, von vorne und
von hinten, von rechts und von links, um sie zu verleiten, und Du
wirst sehen, daß die meisten Dir nicht dankbar sind." |
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| 18. |
Da
sprach Gott: "Geh hinweg von hier, verloren und verachtet! Wer
von ihnen dir folgt, den werde Ich in der Hölle bestrafen und die
Hölle mit euch allen füllen." |
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| 19. |
"Und
du, Adam, wohne du mit deiner Gattin im Paradies und eßt von allem,
was ihr wollt, nur diesem Baum dürft ihr euch nicht nähern, sonst
würdet ihr zu den Ungerechten gehören!" |
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| 20. |
Doch
Satan flüsterte ihnen zu, um ihnen ihre verborgen gehaltene Blöße
zu zeigen und sagte: "Gott hat euch nur deswegen diesen Baum
verboten, damit ihr keine Engel werdet oder nicht zu den Unsterblichen
gehört." |
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21. |
Er
schwor ihnen hoch und heilig: "Ich bin euch ein zuverlässiger
Ratgeber." |
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22. |
Er
verführte sie durch Betrug. Als sie von dem Baum kosteten, wurden
sie ihrer Blöße ansichtig und schickten sich an, sich mit dem Laub
des Paradieses zu bedecken. Da rief ihr Herr ihnen zu: "Habe
Ich euch diesen Baum nicht verboten, und habe Ich nicht gesagt, daß
Satan euer eindeutiger Feind ist?" |
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| 23. |
Sie
sagten: "Unser Herr! Wir haben uns selbst Unrecht getan, und
wenn Du uns nicht vergibst und Dich unser nicht erbarmst, gehören
wir zu den Verlierern." |
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24. |
Da
sprach Er: "Geht alle hinab. Der eine ist der Feind des anderen.
Auf der Erde habt ihr bis zum bestimmten Zeitpunkt eine Bleibe und
Genuß." |
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25. |
Er
sprach: "Dort sollt ihr leben und sterben, und von dort werdet
ihr zum Jüngsten Tag geholt werden." |
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26. |
Ihr
Kinder Adams! Wir haben euch Kleidung gewährt, die eure Blöße bedeckt
und euch zur Zierde gereicht. Die beste Kleidung ist jedoch die Frömmigkeit.
Das sind Gottes Zeichen; darüber sollen die Menschen nachdenken. |
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27. |
Ihr
Kinder Adams! Achtet darauf, daß der Satan euch nicht verführt, wie
er eure Eltern aus dem Paradies vertrieben hat. Er nahm ihnen ihre
Kleidung weg und ließ sie ihre Blöße sehen. Er und seine Gefolgsleute
sehen euch, während ihr sie nicht seht. Wir haben Satan und die Seinen
zu den Vertrauten derjenigen gemacht, die nicht glauben. |
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| 28. |
Wenn
die Ungläubigen eine abscheuliche Tat begehen, sagen sie: "Wir
fanden es so bei unseren Vätern. Gott hat es uns auch befohlen. "
Sprich: "Gott befiehlt nicht, abscheuliche Taten zu begehen.
Wie könnt ihr Gott etwas zuschreiben, worüber ihr nichts wißt?" |
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29. |
Sprich:
"Gott, mein Herr, gebietet das Rechte. Ihr sollt Ihm euer Gesicht
bei jeder Gebetsstätte zuwenden und Ihn aufrichtig anbeten. So wie
Er euch erschaffen hat, werdet ihr wiederkehren. |
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| 30. |
Im
Jenseits gibt es Menschen, die Gott rechtleitete und andere, die Er
irregehen ließ, denn sie haben aus eigener Entscheidung die Satane
anstelle Gottes zu Vertrauten genommen und wähnten, rechtgeleitet
zu sein. |
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